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Die Kapelle St. Michael in Rödder

roedder vorneDie Kapelle St. Michael liegt umgeben von Wiesen und Feldern, Häusern und Höfen in der Bauerschaft Rödder. Das kleine Gotteshaus ist entstanden, da nach dem Zweiten Weltkrieg alle Kirchen in Dülmen zerstört waren. Die Menschen in Rödder haben sich für eine eigene Kapelle engagiert und komplett in Eigenleistung gebaut. So konnte die Kapelle St. Michael, die vom Münsteraner Architekten Lorenz Fehige entworfen worden ist, am 29. September 1949 eingeweiht werden.

 Die Einweihung fand entsprechend des Patrons St. Michael am Michaelstag statt. Der Heilige Michael wurde bewusst als Schutzpatron für die Kapelle in Rödder ausgewählt. Er gilt als Überwinder des Satans, Beschützer der Kirche und Patron des deutschen Volkes. Nach dem Ende der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten wollten die Gründer der Kapelle mit dem Heiligen Michael an die Erneuerung des Glaubens erinnern.

 

roedder-kreuz

Im Laufe der Zeit entstand aus der Kapelle eine Kirche: 1966 erhielt der Turm drei Bronzeglocken, 1980 wurde der Kirchplatz angelegt und in den 90er Jahren wurdedas Pfarrheim gebaut, der Altarraum neu gestaltet und eine neue Orgel eingebaut. Heute verfügt die schlichte Kirche St. Michael über 130 Sitzplätze.

(vgl. 50 Jahre Kapellengemeinde St. Michael Dülmen-Rödder)